Wer ein Amt in der Kirche ausübt, spricht und handelt dabei letztlich nicht im eigenen Namen, auch nicht „im Namen des Volkes“, sondern im Auftrag Christi. Es ist ihm aufgegeben, Christus in
seinem Dienst für die Menschen in Vollmacht zu vergegenwärtigen. Die Übertragung eines Amtes erfolgt daher durch eine Weihe. Die katholische Kirche betrachtet sie als Sakrament: Gott selber
ruft die so Geweihten auf Dauer in seinen besonderen Dienst; sie stellen sich ihm für immer zur Verfügung. Das kirchliche Amt gibt es in dreifacher Ausformung als Bischofs-, Priester- und
Diakonenamt.
Sie fühlen sich zum Dienst in der katholischen Kirche berufen?
Weitere Informationen zu Berufung und Zugangswegen im Bistum gibt es hier:
https://www.kirche-kann-karriere.de/berufung